Smart Home Integration in Mietwohnungen - rechtliche Aspekte?
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Wir beschäftigen uns aktuell im Unternehmen mit dem Thema Smart Home und überlegen, ob und wie sich solche Technologien sinnvoll in unseren Mietwohnungen integrieren lassen. Neben den technischen Fragen stellt sich für uns aber vor allem die rechtliche Seite: Welche Vorgaben müssen wir als Vermieter beachten, wenn es z. B. um Datenschutz, Zustimmung der Mieter oder mögliche Folgekosten geht?
Hat jemand von euch bereits Erfahrungen damit gesammelt? Mich interessiert, ob es konkrete Stolperfallen gibt oder vielleicht auch Best Practices, wie man Smart-Home-Lösungen rechtssicher und gleichzeitig attraktiv für die Mieter umsetzt.
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Janos Rumpel • DCB DevConsult Berlin UG (haftungsbeschränkt)
Smart Home in Mietwohnungen? Klingt super – bis Alexa anfängt, mehr Hausrecht zu haben als der Vermieter.

Spaß beiseite: Die größte Stolperfalle ist wahrscheinlich nicht die Technik, sondern die Mieter selbst. Stell dir vor, du baust ein tolles System ein, und dann kommt die erste Beschwerde: ‚Mein Kühlschrank hat schon wieder mit der Waschmaschine gestritten!‘
Datenschutz ist natürlich auch so ein Thema: Wer darf eigentlich wissen, wann Herr Müller dreimal täglich den Lichtschalter im Bad betätigt? Und wenn der Rauchmelder direkt die Feuerwehr ruft, weil jemand zu ambitioniert gekocht hat, wer zahlt dann die Pizza UND die Löschkosten?
Best Practice? Am besten klein anfangen: smarte Klingel, smarte Heizung, vielleicht smarte Beleuchtung. So können die Mieter sich freuen, und ihr behaltet den Überblick. Und ganz wichtig: Immer offen kommunizieren, damit niemand denkt, dass ihr heimlich über die App seht, ob noch Chips im Vorratsschrank liegen.

